DIE G'SCHICHT VOM ALPHORN

Ursprünglich wurde das Alphorn nicht als Instrument verwendet, sondern diente vielmehr der Verständigung zwischen Hirten und Bergbewohnern. Es kam also bevorzugt in den Bergen, genauer gesagt auf den Schweizer Almen zum Einsatz.

In der Schweiz ist die Alm, die Alp. Daher der Name Alphorn.

Alphorn der Alphornbläser Fischbachau

Zwischenzeitlich geriet das Alphorn lange in Vergessenheit - bis es in den 1950er Jahren unter anderem in Oberbayern wieder entdeckt wurde.

Sein Stellenwert ist seitdem unumstritten: Auch die Klassik (z.B. Leopold Mozart, Vater von Amadeus Mozart) fand Gefallen an dem Horn und baute es in zahlreichen Hornmelodien ein.

Mit dem erneuten Aufleben der Alphörner bedurfte es an Handwerkern, die Alphörner bauen.


Hans Thaler aus Bayrischzell ist ein solcher Alphornbauer. Seit den 1950er Jahren baut er Alphörner - das Handwerk hat er sich selbst beigebracht. Alle drei Musikanten der Alphornbläser Fischbachau spielen auf Alphörnern von Hans Thaler. Verziert sind sie entweder mit dem heiligen Schutzpatron des Musikanten oder seinem Monogramm.

 

Das Alphorn besteht aus Fichtenholz und ist 3,60 Meter lang. Es lässt sich in drei Teile teilen, die von einer Schutzwicklung aus Peddigrohr umgeben sind. Die Grundstimmung des Alphorns ist F, Ges, Es oder B.